Ein guter Start in die neue Woche

7 Schritte zum positiven Wochenstart

Einen wunderschönen Guten Morgen wünsche ich Dir! Es ist mal wieder Montag. Jahrelang habe auch ich mich an diesem Tag aus dem Bett gequält und musste mich mit viel Kaffee motivieren, zur Arbeit zu gehen. Abgesehen davon, dass meine Arbeit zur Zeit nicht in irgendeinem Büro statt findet, zu dem ich erst kilometerweit fahren muss, habe ich kaum noch ein Gefühl für den Wochenstart. Er findet statt, ich nehme es hin und arbeite weiter. Wie mir das gelingt? In diesem Beitrag verrate ich dir meine persönlichen sieben Schritte für einen guten Start in die neue Woche.

Schritt 1: Die Woche beginnt am Wochenende

Nein, ich habe nicht vor, unseren Kalender zu ändern. Und ich spreche auch sicher nicht davon, am Wochenende schon mal etwas Arbeit für die nächste Woche vorzuziehen. Stattdessen nutze ich die ruhige Zeit am Wochenende, um die alte Woche reflektiert abzuschließen und die kommende Woche zu planen. Ich weiß spätestens am Sonntagmorgen ganz genau, was mich wann an welchem Tag erwartet. Besonders Termine versuche ich so genau wie möglich zu planen. Aber auch Aufgaben, die in irgendeiner Form fristgebunden sind, finden ihren Weg so in meinen Kalender.

Schritt 2: Ziele setzen

Was möchte ich in der kommenden Woche erreichen? Und dann die viel wichtigere Frage: Wie kann ich das schaffen? Ich habe kürzlich die längst überfällige Lektüre von David Allens Buch “Wie ich die Dinge geregelt kriege” abgeschlossen und möchte dir daraus vor allem einen wahnsinnig wertvollen Tipp mitgeben: Frage dich immer (wirklich immer), was der nächste Schritt ist. Du möchtest diese Woche ein Teilprojekt zum Abschluss bringen? Was ist der nächste kleinste Schritt, den du unternehemen musst, um diesem Ziel näher zu kommen? Wenn du diesen Schritt gegangen bist, was ist dann der nächste Schritt?

Ich bin ehrlich: Ich habe anfangs relativ skeptisch auf diese Methode reagiert. Immerhin halte ich mich ohnehin schon für eine produktive und effiziente Person, die mittlerweile sogar recht gelassen durch ihre To-Do-Listen kommt. Aber mich selber zu zwingen, nicht nur Stichworte auf einer Liste zu sammeln, die ich dann bei jedem Durchlesen nochmal nach aktiven Handlungen durchsuchen muss, hat meine Effizienz in den letzten Wochen nochmal enorm gesteigert. Was ist der nächste Schritt? Stelle dir diese Frage, schreibe den Schritt auf und gehe ihn, sobald du Zeit dafür hast. Ein unglaublich simpler Weg, um wirklich voran zu kommen.

Schritt 3: Starte nach deinen Bedingungen in die Woche

Du hast einen bestimmten Termin am Montagmorgen, der dich schon bei dem Gedanken stresst? Nimm dir vorher Zeit für dich. Eventuell musst du etwas früher dafür aufstehen, aber ich verspreche dir eines: Die Zeit, die du mit etwas verbringst, das dir wirklich Spaß macht, entschädigt auch für eine halbe Stunde weniger Schlaf. Ein gesundes Frühstück, vielleicht etwas Bewegung, frische Luft. Es ist vollkommen egal, was du machst. Hauptsache, es macht dir Spaß und bringt dich in eine positive Grundstimmung. Im Übrigen kannst du diesen Tipp selbstverständlich auf jeden Morgen und nicht nur auf den Montagmorgen übertragen.

Schritt 4: Zu einem guten Wochenstart gehört ein gutes Gespür für dich selbst.

Du musst lernen, auf dich und dein Bauchgefühl zu achten und zu hören. Wenn du deiner Intention folgst und dich bedingungslos deinen eigenen Werten verschreibst, wirst du dich auch unter der Woche weniger als Spielball anderer Personen betrachten. Stattdessen bist du selber die Kapitänin. DU bestimmst, wie du auf Dinge reagierst. Das gilt nicht nur am Wochenende, wo meistens ohnehin alles eher nach deinem Plan abläuft, sondern auch unter der Woche bei der Arbeit. Ich habe es schon oft gesagt und wiederhole es gern: Unsere Superpower ist unser Verstand. Benutzen wir ihn doch als allererstes, um positiv auch in Krisensituationen zu bleiben.

Schritt 5: Jeder Morgen ist Montagmorgen

Wenn du jeden Morgen so betrachtest, als würdest du gleich zur Arbeit fahren, verliert die Arbeit schnell ihren Schrecken. Schlafe nicht zu lange aus, wenn du frei hast. Es ist so verlockend, am Wochenende, zwei, drei oder vier Stunden länger im Bett zu bleiben. Aber es stört deinen Rhytmus ungemein. Besser ist es, auch am Wochenende die Schlafenszeiten aus der Vorwoche beizubehalten. Natürlich sind Ausnahmen erlaubt. Aber sei dir immer im Klaren darüber, dass du deiner Gesundheit einen großen Gefallen tust, wenn du auch schon unter der Woche auf ausreichend Schlaf achtest und du dann am Wochenende nicht das Gefühl haben musst, etwas aufholen zu müssen. Und das sagt die Mutter einer Kleinkindes, die doch eigentlich chronisch zu wenig schlafen müsste, oder? Ja und Nein. Ich schlafe sicher nicht so tief, wie ich vor der Mutterschaft geschlafen habe. Aber ich schlafe viel. Ich gehe früh ins Bett und opfere dafür sogar Zeit mit meinem Mann. Das ist nicht immer leicht. Aber unterm Strich ist es richtig: Ohne Schlaf funktioniere ich nur noch und lebe nicht mehr. Und dann hätten wir auch nichts mehr von einer weiteren gemeinsamen Stunde vor dem Fernseher.

Schritt 6: Beginne die Woche mit bewusstem Konsum

Nicht von Drogen, Alkohol oder sonstigen Genussmitteln ist die Rede. Sondern von Medien. Unser Medienkonsum ist teilweise erschreckend. Wissenschaftler sind sich einig, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne teilweise nur noch wenige Sekunden beträgt. Frage dich deshalb selbst, ob es dir wirklich einen Vorteil verschafft, wenn du schon beim Frühstück das Radio anmachst, um die Nachrichten zu hören und nebenbei noch über dein Handy die Schlagzeilen liest. Auch das Scrollen durch Social Media sorgt im Zweifel nur für ungewünschte Überraschungen. Ich sage nicht, dass all das absolut verboten ist. Aber du solltest dir schon überlegen, wie viele Informationen du am Montagmorgen wirklich benötigst und was davon möglicherweise einen guten Start in die Woche verhindern kann.

Das Problem dabei ist doch vor allem folgendes: Du kannst nie wissen, welche Negativschlagzeile dich beim Öffnen deiner Nachrichtenapp erwartet. Du kannst auch nicht wissen, wie du darauf reagierst. Natürlich kannst du stoisch versuchen, negative Schlagzeilen sofort wieder wegzuschieben, weil du die Situation im Zweifel ohnehin nicht unter Kontrolle hast. Aber seien wir mal ehrlich: So funktioniert unser Gehirn nur, wenn wir wirklich in einem gelassenen Grundzustand sind. Wenn du diesen Beitrag bis hier hin gelesen hast, spricht einiges dafür, dass deine Gelassenheit zum Wochenstart noch etwas Verbesserungspotential bereit hält, oder? Also belaste dich nicht mit überflüssigem Zeugs. Und keine Sorge: Wirklich wichtige Nachrichten wirst du nicht verpassen. Es gibt immer irgendjemanden, der es dir dann doch erzählt.

Schritt 7: Plane deinen Feierabend!

Montage sind anstrengend und wir wollen nach der Arbeit nur noch nach Hause und uns ausruhen. Aber vielleicht probierst du mal, dir vorher ganz bewusst einen Feierabendplan zu machen. Noch ein Plan? Ja, aber dieses Mal nur mit Dingen, die dich glücklich machen. Der Montag wird dein neuer Feiertag. Du bestimmst, wie du ihn ausklingen lassen willst. EIn Vollbad? Super Idee! Lecker essen gehen? Genial! Vielleicht diesen einen besonderen Yogakurs besuchen? Prima! Lass den Tag nicht einfach vergehen, ohne dass du etwas wunderbares daraus machst. So kannst du dich schon morgens beim Aufstehen darauf freuen, was danach kommt. Ein echter Motivationskick!

Erzähl mir sehr gern in den Kommentaren oder über das Kontaktformular, welcher Tipp sich für dich am besten anhört.

Deine Anna Lena

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